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Haartagebuch

Ich "züchte" ja schon seit längerem an meinen Haaren herum. Angefangen habe ich vor gut 4 Jahren mit einer Haarlänge von etwa 5 cm (evtl. sogar weniger)

Jetzt sind die Spitzen etwa am unteren Ende der Schulterblätter angelangt. Bei Gelegenheit muss ich mal die Länge messen.

Als Kind durfte ich nie lange Haare haben, da ich ja sooooo dünnes Haar habe. Also wurde ich ständig zum Frisör geschleppt. Meine Weigerung mich "mädchenhaft" anzuziehen trug dann neben der Frisur dazu bei, dass ich ständig und überall für einen Jungen gehalten wurde. Das wurmte natürlich schon und so habe ich mir die Haare als Jugendliche wachsen lassen - aus Protest eben. Allerdings waren sie nur das: Lang. Ich war in der Zeit nicht beim Frisör und dementsprechend sahen die Haare aus. Gepflegt ist was anderes gewesen. 

Dann folgten Frisurexperimente mit Chemiefarbe, die meinen Haaren dann den Rest gab. Bis zum Abitur hin wurden die Haare dann immer kürzer und kürzer. Bis ich dann eben bei den 5 cm angekommen war. Zu dem Zeitpunkt war mein Kopf (mal wieder...) eine reine Katastrophe: Ich musste meine Haare jeden Tag waschen, sonst war das Haar durchgefettet, manchmal habe ich sogar zweimal am Tag gewaschen. Meine Psoriasis blühte und juckte fröhlich vor sich hin und ich bin morgens öfters mal mit Blut unter den Fingernägeln aufgewacht, so sehr hat es mich gejuckt.

Da habe ich beschlossen, dass ich etwas ändern muss. Also habe ich versucht die Haarwäsche hinauszuzögern. Parallel dazu ließ ich die Haare wachsen. Dann habe ich auf Naturkosmetik umgestellt, was meiner Kopfhaut wahre Jubelrufe entlockt hat. 

Vor gut zwei Jahren habe ich dann damit begonnen, mir die Haare mit Henna zu färben. Da ich eh rotblondes Haar habe (oder wie die Austauschschülerin aus Frankreich damals sagte: "Dein Haar ist orange!" dachte ich mir, "Rot auf rot wird schon gut aussehen." 

Und es stimmte. Seitdem färbe ich regelmäßig mit Henna:

Zwei Beutel schwarzen Tee mit 300 ml heißem Wasser aufgießen und für mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Dann die Beutel entsorgen und das Hennapulver einrühren. Der Brei soll eine Konsistenz haben, mit der sich das ganze gut auf dem Kopf verteilen lässt, evtl. gebe ich noch einen kleinen Schuss kaltes Wasser dazu.
Dann wasche ich mir die Haare gründlich, spüle aus, creme mir Ohren, Stirn, Augenbrauen und den Nacken sorgfältig ein und verteile dann den Hennabrei sorgfältig auf dem Kopf. 
Dabei muss man drauf achten wo man das macht, denn das Zeug färbt wie sonstwas! Ich beuge mich dabei immer über die Badewanne und trage alte, möglichst dunkle Klamotten.
Nachdem ich den Brei gut einmassiert habe, kommt so eine überaus "schicke" Duschhaube drüber und darüber dann noch ein Handtuch, das ich mit Klammern fixiere.
Jetzt hat man mindestens 2 Stunden Zeit herumzugammeln, zu lesen, fernzusehen, etc. 
Danach wasche ich das Henna gründlichst aus. Erst mit viel warmem Wasser, dann nochmal mit Shampoo.
Zu guter Letzt wasche ich mir die Creme ab und falls doch irgendwo Stellen aus Versehen mitgefärbt wurden, bearbeite ich sie mit Zitronensaft.
Dann lasse ich die Haare nur noch lufttrocknen und fertig.
Die Farbe intenisiviert sich übrigens mit der Zeit. Bei mir ist die Farbe also nach dem dritten Tag etwa auf ihrem "Höhepunkt", leuchtender wird sie dann nicht mehr.

Neben dem netten Farbeffekt pflegt Henna das Haar auch noch und schützt es, indem es sich um das Haar legt, das dann so vor Umwelteinflüssen geschützt wird.

Wer das ausprobieren möchte, aber kein Rot mag, der kann auch zu anderen Farbtönen greifen. Henna gibt aber eigentlich immer einen leichten Rotschimmer, auch wenn man z. B. braun nimmt. Und: Henna hellt nicht auf, es macht nur dunkler. Außer dem färbenden Henna gibt es noch farbloses, das habe ich aber noch nie ausprobiert.

Im Moment sieht meine Haarpflege also so aus:

  • Jeden bis jeden zweiten Monat: Färben mit Henna (Ich benutze Henna rot intensiv von Müller)
  • Alle zwei bis drei Tage: Waschen mit Logona Ringelblume-Shampoo (hier wird aber bald gewechselt)
  • Alle drei Wäschen: Saure Rinse mit Apfelessig
  • Jeden Tag: Nach dem Anziehen, vor dem Schlafengehen und einmal zwischendurch mit Rundbürste bürsten (ich weiß, ist nicht sonderlich gut, Wildschweinbürste liegt hier auch schon)
  • Möglichst jeden Tag: Zopf oder Dutt machen, damit die Haare geschützt sind

Meine Ziele sind:

  • Langes, gesundes Haar
  • Umstellung auf die Wildschweinbürste, wenigstens größtenteils
  • Erlernen von Flecht- und Hochsteckfrisuren
  • Testen ob Ölkuren und Ölen der Haare gut tut
  • Wäschen weiter reduzieren

Ich werde also in dieser Rubrik versuchen möglichst regelmäßig von meinen Experimenten, Erfolgen und (hoffentlich nicht vorkommenden...) Mißerfolgen berichten.

5.1.09 08:13
 


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